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Im Laufe der Zeit erlebte Belgien viele unterschiedliche Herrschaften, wurde zeitweise in einzelne Grafschaften unterteilt und erreichte erst 1830 nach der Belgischen Revolution die Unabhängigkeit. Leopold von Sachsen-Coburg wurde der erste Herrscher über die nun erschaffene parlamentarische Monarchie, unter seinem Sohn wurde der Kongo zunächst nur Privatbesitz, schließlich auch eine belgische Kolonie, wobei in der Zeit bis zur Unabhängigkeit des Kongo im Jahre 1960 unzählige Afrikaner durch Sklaverei und Zwangsarbeit ums Leben kamen.
Während des ersten Weltkriegs wurde Belgien als Durchgangsland zwischen Frankreich und dem Deutschen Kaiserreich benutzt,
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wobei das Land schließlich von der kaiserlichen Armee fast vollständig eingenommen wurde.
Im zweiten Weltkrieg blieb es zunächst neutral, konnte aber eine erneute Besetzung als Durchgangsland nach Frankreich nicht verhindern und gelangte schließlich in den Einflussbereich der Deutschen NS-Diktatur.
Am 1. November 1960 trat die Zoll- und Wirtschaftseinheit von Belgien, Luxemburg und den Niederlanden in Kraft und seither wurde Belgien Sitz mehrerer internationaler Organisationen wie der NATO und der EU.
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